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Medien. Lagerfeuer. Spaß haben.

JugendMedienCamp NordWest 2010
Vom 21. bis 25. Mai 2010
In Loxstedt bei Bremerhaven, Niedersachsen

 

In die Medienwelt einführen 

Zielgruppe und Ziel des Projektes

Das JugendMedienCamp NordWest spricht alle medieninteressierte Jugendliche aus Deutschland, insbesondere aus Niedersachsen, Hamburg und dem Rheinland im Alter von 14 bis 25 Jahren an. Teilnehmen können sowohl NeueinsteigerInnen, als auch bereits routinierte MedienmacherInnen. Angestrebt ist eine Zahl von 100 TeilnehmerInnen.

Das Ziel des Camps ist es, Jugendliche in die Medienwelt einzuführen, miteinander zu vernetzten, neue Ideen und Projekte zu entwickeln, Teamarbeit zu fördern und hochwertige Medien inmitten der Natur zu produzieren. Des Weiteren wollen wir Arbeit und Spaß miteinander verbinden, um die Motivation zu stärken.

 

Planen. Organisieren. Umsetzen.

Das Organisationsteam

Das Organisationsteam setzt sich nur aus engagierten Jugendlichen zusammen, die noch zur Schule gehen oder studieren. Ihre Arbeit ist freiwillig und ehrenamtlich.
Begonnen hat die Planung des JugendMedienCamp NordWest 2010 bereits im Sommer des Jahres 2009. Bei einem Nachtreffen des Camps von 2009 wurden positive und negative Aspekte des vorigen Camps gesammelt und erste Aufgaben in dem neuen Team verteilt. Weitere Organisationstreffen folgen in regelmäßigen Abständen, um den aktuellen Planungstand zu besprechen und neue Aufgaben zu verteilen. Zu den Aufgaben des Teams gehören Öffentlichkeitsarbeit, Teilnehmerbetreuung, Finanzverwaltung, TeamerInnen und ReferentenInnen anzufragen, Material und Technik auf kostenfreie oder –geringe Basis von Unternehmen zu organisieren und weitere Veranstaltungsaspekte. In der gesamten Planungszeit steht das Team über eine interne E-Mailliste und andere Kommunikationsmittel ständig in Kontakt. Geleitet wird es von dem Projektleiter Patrick Tölle (20).

 

Medienkompetenz entwickeln

Das Workshop-Prinzip

Um unser Ziel, die Jugendlichen in die Medienwelt einzuführen, umzusetzen, haben wir verschiedene Workshopmodule entwickelt, damit die Arbeit vielfältig und abwechslungsreich für die TeilnehmerInnen ist. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem praxisorientierten und eigenständigen Arbeiten. Diese sind vor Beginn des Camps je nach Interesse zu wählen und werden von engagierten Jugendlichen geleitet, die auf diesem Gebiet bereits viele Erfahrungen gesammelt haben. Das Konzept, das Jugendliche von Jugendlichen lernen, steht im Mittelpunkt der Arbeitsweise, weil es zum einen Neulingen die Angst nimmt und zum anderen die Umgangsweise untereinander vereinfacht. Die Themen der Workshops beziehen sich auf die klassischen Journalismusformen, wie Zeitung, Fotographie, Radio, Filmdokumentation und Musikjournalismus sowie kreativere Themen, wie Theater, Filmschauspiel und PoetrySlam (Vortragen von selbstgeschriebenen Texten).
Zu Beginn gibt es eine theoretische Einführung, anschließend erarbeiten die TeilnehmerInnen und der Teamer einen Arbeitsschwerpunkt, der daraufhin in die Praxis umgesetzt wird. Jeder Workshop erstellt in den fünf Tagen ein Ergebnis, welches den anderen TeilnehmerInnen präsentiert wird.

 

Blickwinkel erforschen

Die Diskussionsrunden

Das diesjährige Motto des JugendMedienCamp NordWest lautet: „Mediennetzwerk Europa - Wahrheit kennt keine Grenzen“

In parallelablaufenden Diskussionen haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit ihre Meinungen mit anderen auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und nachzudenken. Das Thema ist in diesem ja sehr frei gewählt und soll den Gedanken freien Lauf lassen. In einem globalen Zeitalter weltweit sind schnelle und sichere Kommunikationsmittel wichtig und von Vorteil, deshalb stellt sich die Frage: Mit welchen Kommunikationsmitteln können wir uns europaweit bzw. weltweit verständigen? Wie können in der ganzen Informationsflut, die täglich auf die Gesellschaft einprasselt, die wichtigsten Informationen herausgefiltert werden? Wie wichtig sind informative und qualitativ hochwertige Medien und wie werden sie erkannt und produziert? „Die Medien werden zu immer schnelllebigeren Informations- und Austauschmitteln. Dabei fällt es inzwischen immer schwere, den tatsächlichen Gehalt der Informationen zu erkennen. Wir wollen unter anderem diskutieren, welche Medien welche Vor- und auch Nachteile mit sich bringen.“, erzählt Projektleiter Falk-Martin Drescher.

Diesen und weiteren Fragen und Aspekten können die Teilnehmer während des Camps auf den Grund gehen. Gelegenheit dazu bieten unter anderem Diskussionsrunden und Erzählkaffees, die neben den Workshops angeboten werden

 

Spaß muss sein

Das Rahmenprogramm

Damit die Motivation für die Arbeit steigt und die Köpfe der TeilnehmerInnen nicht fünf Tage lang rauchen müssen, haben wir ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm entwickelt. Ein Filmabend, Wasserschlachten und Fußballspiele quer über den Zeltplatz sorgen für Spaß und Unterhaltung. Traditionell gibt es am vorletzten Abend ein Open-Air-Konzert einer jungen Band aus der Umgebung auf dem Zeltplatzgelände. Bei einem Camp dürfen jedoch auch nicht die allabendlichen Lagerfeuerabende mit sanften Gitarrenklängen fehlen.

 

Ein krönender Abschluss

Die Ergebnisse

Die Ergebnisse des JugendMedienCamps NordWest werden vor Ort in einer großen Abschlusspräsentation am letzten Abend nach einem gemeinsamen Grillen vorgestellt. Jeder Workshop präsentiert die Arbeitsweise seines Workshops sowie die erarbeiteten Produkte, welche meist mit großem Beifall bejubelt werden. Mini-Ausgaben der Campzeitung „AktePampa“, werden bereits in gedruckter Version auf dem Camp verteilt. Die Fotos, Filme und Radiobeiträge, sowie die pdf-Dateien der Vorort-Zeitungen werden nach dem Camp auf unserer Internetseite www.jmc-nw.de unter der Rubrik „Rückblick“ online für alle einsehbar gestellt. Die vollständige Version der „AktePampa“ mit den Artikeln der Zeitungs- und Musikjournalismusworkshops wird nach dem Druck an alle TeilnehmerInnen, TeamerInnen, OrganisatorenInnen und Projektpartner geschickt.
Der Videoworkshop auf dem Camp2009 hat auch eine Dokumentation über das Leben, die Workshops, Organisatoren und Teilnehmer gedreht, welche auf unserer Webseite zu sehen ist.

 

Möglichkeiten durch Kooperationen

Die Finanzierung

Da das JugendMedienCamp von einem Jugendverein veranstaltet wird, muss die Finanzierung größtenteils über externe Möglichkeiten gesichert werden. Das heißt einerseits, dass wir auf Zuschüsse von gemeinnützigen Stiftungen angewiesen sind und andererseits, dass wir uns technische Geräte und Gegenstände, wie Tische, Bänke und Zelte, von Unternehmen für den Zeitraum kostenfrei oder –günstig ausleihen. Daher sind wir auf die Kooperationen mit Stiftungen und Unternehmen angewiesen und sehr dankbar, weil dieses Projekt sonst nicht realisierbar wäre. Die Organisatoren verzichten auf eine finanzielle Entlohnung ihrer Arbeit.

 

Tradition bewährt sich

Die vergangen Camps

Das JugendMedienCamp NordWest 2010 findet dieses Jahr bereits zum achten Mal statt. Die Idee stammt von Aktiven der Jungen Presse Niedersachsen e.V., die das Konzept weiterentwickelt haben, denn es gibt auch MedienCamps in Kratzburg (Mecklenburg-Vorpommern) und am Bodensee. Im Laufe der Jahre änderte sich der Veranstaltungsort des Camps-NordWest innerhalb Niedersachsens mehrmals, jedoch war jedes Jahr ein großer Erfolg, weshalb wir diese Tradition gern fortsetzten möchten. Die Ergebnisse der letzten Jahre sind auf unserer Homepage in der Rubrik „Rückblick“ einzusehen.

 

Ehrenamtsache

Die Junge Presse Niedersachsen e.V.

Die Junge Presse Niedersachsen e.V. ist ein Zusammenschluss von jugendlichen Medienmachern aus den Bereichen Schülerzeitungen, Lokalzeitungen, Radio, Film und Fernsehen. Sie bietet ihren Mitgliedern Fortbildungen und Unterstützung in Form von Seminaren, Recherchereisen und Medienprojekten an. Zudem bietet sie eine Austauschplattform für junge Medieninteressierte und vergibt Jugendpresseausweise. Der Verein wird von Jugendlichen für Jugendliche getragen, so bestehen sein Vorstand und die Seminarteamer aus im Verein aktiven Jugendlichen, die ihre Kenntnisse an andere weiter vermitteln wollen. JugendMedienCamp NordWest ist ein Projekt der Jungen Presse Niedersachsen e.V. und wird von einem Team aus Vereinsaktiven und anderen ehrenamtlich engagierten Jugendlichen organisiert.